Story - 14.11.2017 - Samstags gab es Fleischwurst

In der sogenannten „Armen Zeit“, nach dem 2. Weltkrieg, wurde gegessen, was man selbst geerntet hatte. Unsere Familie hatte dazu 2 Feldstücke von je rd. 750 qm. Auf dem einen Teil wurde Korn (für Mehl) und auf dem anderen Teil wurden im Herbst Kartoffeln geerntet. Es wurden damals in unserer Familie rd. 25 Zentner Kartoffeln eingekellert. Außerdem hatten wir Hähne und Hühner, 2 Ziegen und 2 Schweine. Wir waren also reine Selbstversorger und es wurde gegessen was auf den Tisch kam. Aber wir haben nie Hunger gelitten.

Anfangs der 50ziger Jahre gab es plötzlich Samstagsabends 1 Kringel Fleischwurst im Darm. Diese wurde im Topf warm gemacht und dann in der Familie in Stücke aufgeteilt. Den größten Teil bekam unser Vater, dann gab es drei gleiche Teile für uns 3 Buben. Den kleinsten Teil teilte sich unsere Mutter zu. (Da war noch nix mit Gleichberechtigung) Dazu reichte man Brot – ein wahres Festessen.

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