Story - 18.09.2017 - Der Klingelbeutel und das Tanzgeld

Bis in die späten 60-ziger Jahre war in unserem Kloster Marienstatt immer Sonntags um 5.15 Uhr die erste heilige Messe. Wenn man auf einer Veranstaltung durchgefeiert hatte, ging man in die erste heilige Messe um 5.15 Uhr, die Sonntagspflicht musste je erledigt werden. Im Kloster war mein Onkel Kirchenschweizer, der für die Ordnung in der Kirche sorgte und auch den Klingelbeutel herumtrug.

Zu der Zeit war es üblich, dass bei Tanzveranstaltungen noch kein Eintritt erhoben wurde, sondern ein Tanzgeld, von denen die getanzt hatten, erhoben wurde.

Ein anderer Onkel von uns, Schwager des Kirchenschweizers, hatte ebenfalls durchgefeiert und die erste heilige Messe besucht. Dabei war er müde geworden und hatte sich in einen der offenen Beichtstühle hinten in der Kirche gesetzt. Dort war er eingeschlafen.
Als bei der Opferung der Kirchenschweizer den Klingelbeutel rumtrug, entdeckte er seinen Schwager schlafend in dem Beichtstuhl.
Er stupste ihn an und hielt ihm den Klingelbeutel hin.

Der Onkel war wohl nur halb wach geworden und fühlte sich wahrscheinlich noch bei der Tanzveranstaltung mit der Antwort:
„Ich habe nicht getanzt“!

Danke fürs Lesen.

Ihr/Euer ProblemLöser für Ihre vertrieblichen Aufgaben

Vertrieb und Beratung

Friedel Mies

fmies@vertriebsnews.net

Tel 02683 945910

   Friedel Mies   
Vertriebstipps
  
50plus-x Tipps
  
Storys
auch zum schmunzeln

Für die Bereitstellung und Optimierung unserer Dienste verwenden wir Cookies, das Webanalyse-Tool Google Analytics sowie Google Webfonts. Durch die Nutzung der Webseite
erklären Sie sich hiermit einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Google Analytics erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK